20.12.2014

 

Hallo Freunde der BioDynamik,

Die Wintersonnenwende - die längste Nacht-  naht, 

viele Menschen sehnen sich jetzt nach dem Licht der Sonne, 

oder erinnert uns die dunkle Zeit, das Licht in uns selbst zu erkennen?

...das Licht anzunehmen, um es selbst kraftvoll nach außen scheinen zu lassen?

hier die wunderschöne Geschichte von der Seele die das Licht sehen wollte

 

Ich wünsche dir eine lichtvolle Weihnachtszeit 

und einen kraftvollen Start ins neue Jahr,

Uwe Baumann

 

wieder im Programm:

o    Neu: Modul III: Gesprächsführung im Seelenraum

GPI: Basics, Gesprächsführung & Prozessbegleitung 

GP II: Glaubenssätze & das Innere Kind 

o    Die Geschichte von der Seele, die das Licht sehen wollte

o    Ausbildungstermine 2015 - 2016 

 

 

 

NEU:  Gesprächsführung & Prozessbegleitung

 

 

 

 

Ich schäme mich meiner Leere,

sagte das Wort zum Werk

Wenn ich dich sehe erkenne ich ich, 

wie arm ich bin, sagte das Werk zum Wort

T.W. Adorno

 

 

 

 

 

Modul III

Prozessbegleitung im Seelenraum 

 

GP I: 

Basics, Gesprächsführung & Prozessbegleitung

05. - 08. November 2015

Voraussetzung mind. BD I

 

GP II: 

Glaubenssätze & das Innere Kind

13. - 16. Okt. 2016

Voraussetzung mind. BD I 

 

Über die Gesprächsführung erhalten Therapeut und Klient Orientierung. Genauso respektvoll und feinfühlig, wie Du es aus der BioDynamischen Praxis kennen, verweben wir die Worte im Rhythmus des Klienten in den therapeutischen Prozess. Die Worte halten ein sensibles Gleichgewicht. Spielerisch und Achtsam finden und verankern wir die gegenwärtig-zugängliche Ressource des Klienten.

 

Grundlegenden Prinzipien der Gesprächsführung aus Lösungsorientierter Kurztherapie, NLP, Voice Dialogue und Gestalt-Therapie sind auf die  BioDynamische Herangehensweise abgestimmt.

 

 

 

 

Körperarbeit braucht Gespräch. 

·         Die therapeutische Beziehung aufbauen

·         Den therapeutischen Rahmen erarbeiten

·         Der rote Faden im Behandlungsverlauf 

·         Behandlungsziele neu definieren

·         Ressourcen im Körper verankern

·         Ganzheitliches körperliches Empfinden 

·         Die Botschaft von Symptomen decodieren

·         Metaebene & der nächste Schritt

·         Zurück zum Ursprung des Symptoms: Heilung des Inneren Kindes

·         limitierende Glaubenssätze verändern

 

 

 

 

 

       Die Seele die das Licht sehen wollte

vielen Dank liebe Claudia, 

für Deine wunderbare, heilsame Geschichte

 

 

 

 

Es war einmal eine Seele. Sie hatte unendlichen Reichtum in sich. Sie trug die ganze Welt in sich.

Sie wußte nur nicht´s davon, denn sie war in ihrem ganzen Leben noch nie damit in Berührung gekommen.

Und das war so, weil sie äußerlich von einer dicken, schwarzen und dunklen Masse überzogen war. Wer ihr dieses Kleid angezogen hatte, wußte keiner.

Die kleine Seele störte sich nicht daran, denn sie kannte es nicht anders und sie wußte auch nicht, das es dunkel war. Und wenn, dann hätte ihr das nicht´s gesagt das Dunkel und Schwarz.

 

Eines Tages traf ich auf diese Seele.

Sie lag ganz bewegungslos, niedergehalten von dem Schwarzen da (und ich wußte nicht, wie lange schon) vor mir und als erstes fiel mir ihr schwarzer Panzer auf und dass so vieles, was sie nicht war, an ihr klebte. Viele Stimmen an und in und um sie herum sprachen in einem einzigen Wirrwarr. Es war nicht leicht für mich zu ihr durchzukommen.

Aber sie hatte mich vom ersten Augenblick erkannt. Und sie freute sich, als sie mich sah.

´Was möchte diese Seele haben?´ fragte ich mich.´Womit könnte ich ihr helfen, wenn sie es möchte, daß sie sich in sich und außer sich in ihrem Kleid bewegen kann?“

 

Und ich fragte sie : „ Weißt du um das Schwarze um dich?“

Und sie sagte: „ Nein. Was ist das ´Schwarz´?“

Ich fragte sie: „ Möchtest du es kennenlernen? Möchtest du, das ich dir zeige, was Schwarz ist?“

Und ihre klare Antwort von ganz tief drinnen sagte:“Ja!!!!“

Kaum hatte sie es ausgesprochen, da bemerkte ich, dass sie sich unsicher fühlte, denn sie wußte ja nicht, was passieren könnte, wenn sie verstand was schwarz ist.

So fragte sie mich:

 

 „ Wenn du mich  wahrnehmen lässt, was Schwarz ist, wirst du dann bei mir sein?“

„Ja, das werde ich. Ich werde die ganze Zeit bei dir sein, wenn du dies möchtest. „

 

Da wurde die Seele ruhiger.

 

Ich fragte mich, wie ich ihr das Helle zeigen könnte. Und sofort kam ´Sonne´.

Und ich fragte die Seele: „ Kennst du die Sonne?“

„Nein. Wer ist das? Wird sie mir weh tun? Wird sie mich verletzten? Mag sie mich?“

„ Die Sonne ist das Licht. Die Sonne ist Wärme! Die Sonne ist Lebenskraft!

Möchtest du, dass ich sie dir vorstelle?“

Die Seele wußte nicht so recht, ob ihr der Mut ausreichen würde. Und so fragte sie mich:

 

„ Wirst du bei mir sein, wenn ich die Sonne kennenlerne?“

„ Ja, das werde ich. Ich werde die ganze Zeit bei dir sein, wenn du dies möchtest.“

 

Die Seele ging einen Moment in sich und dann sagte sie mit leichter Freude: „ Ja, wenn du bei mir bist, dann könnte ich es versuchen“

 

´wie kann ich ihr die sonne zeigen, ohne dass sie von ihrer Kraft und Helligkeit erschreckt wird?´

Und da wußte ich es.

Ich nahm sie bei der Hand und ich führte sie an einen See, der ruhig dalag und dessen Wasseroberfläche leicht im Wind sich bewegte.

Die Sonne war schon zur Hälfte untergegangen. Ihre zarten roten Töne spielten mit der Wasseroberfläche. Und diese nahm der Sonne ihr klares Bild.

 

Ich fragte die Seele:

„ Magst du dir die Sonne anschauen?“ Und die Seele nickte freudig gespannt.

Ich sagte zu ihr: „ Gut. Dann richte deinen Blick zuerst auf das Wasser. Da kannst du anfangen die Sonne mit deinem Blick zu begrüßen.“

„Wird sie mir weh tun?“

„Nein, sie wird dich freundlich begrüßen. Sie kennt dich schon seit es dich gibt. Und sie kann es kaum mehr erwarten, dass auch du sie kennenlernen magst.“

 

Ich bemerkte die Unsicherheit der Seele, aber ich spürte auch ihre Sehnsucht einzutauchen in ein Eigenes.

Sie nahm meine Hand und langsam begann sie ihren Kopf zu heben und ihren Blick auf das Wasser vor ihr zu richten.

Als der erste sanfte Sonnenstrahl ihre Augen küsste, spürte ich ihr Staunen über die zarte Schönheit der untergehenden Sonne. Noch nie hatte sie so etwas gesehen. 

Da stand sie in ihrem ´Schwarz` und traf die Sonne!

 

 

 

Lange blieb ihr Blick auf der Wasseroberfläche. Es war, als würden sich so ihre Augen an das Licht gewöhnen. Dann ging ihr Blick höher und dann sah sie sie: die Sonne!

Ihre Augen wurden groß vor Staunen, ihre Atmung wurde ganz leise und sie hörte fast auf sich zu bewegen. So stand sie da an meiner Hand und sagte lange nicht´s und schaute und war ganz bei sich. Sie wollte sich bewegen und der Sonne ihre Hand hinstrecken, doch da bemerkte sie ihr ´Schwarz´, das sie festhielt. Sie sah an sich hinunter und blickte dann betrübt in meine Augen.„Jetzt sehe ich, was ich um mich habe. Kann ich es ausziehen? Aber, wie werde ich aussehen, wenn ich es ausgezogen habe?“

Leicht verängstigt und verwirrt stand die Seele neben mir, noch immer meine Hand festhaltend.

„ Du musst es noch nicht gleich ausziehen. Du kannst es noch anlassen, wenn du möchtest. Lange war es wie ein Panzer für dich, der dich festgehalten hat. Lass uns das Licht und die Sonne noch mehr kennenlernen. Hast du Lust?“

„Ja!!! Das habe ich. Ist die Sonne immer so zart wie jetzt, wenn sie untergeht?“

„Nein. Sie kann auch ganz hell und heiß sein. Möchtest du wissen, wie es ist, wenn die Sonne ganz hell und heiß ist?“

„Oh, ja!“ und durch ihr Schwarz konnte ich ihre Bewegungen im Inneren spüren.

„Gut. Dann lege dich hin und wir werden die Mittagssonne uns holen. Da steht die Sonne am höchsten und sie wird direkt von oben auf uns herab scheinen mit ihrer ganzen Kraft“

 

„Wirst du bei mir sein, wenn ich die Mittagssonne gleich treffen werde?“

„Ja, das werde ich. Ich werde die ganze Zeit bei dir sein, wenn du das möchtest“

 

Und so kam sie, die Sonne. Und sie brannte förmlich auf uns herab. Und die Seele war fast am platzen, weil sie die Kraft der Sonne kaum aushalten konnte und so von ihr angezogen wurde. Sie lag da in der prallen Sonne und da passierte es: 

ihr Panzer konnte die Kraft und die Hitze der Sonne nicht mehr aushalten und fing an einzureißen. Er begann vorne am Oberkörper der Seele immer mehr aufzureißen. Die Seele bekam Angst und blickte mich erschrocken an:

„ Was passiert da gerade bei mir. Es ist, als würde ich zerreißen. Kann ich die Sonne in meinem Inneren aushalten? Wird sie mich verletzen, wenn ich sie zu mir lasse?“

 

Ich sagte nicht´s, sondern wartete. Da sagte die Seele: „ Möchtest du mir helfen, mein Schwarz abzustreifen. Ich will die Sonne auf mir spüren. Ich möchte wissen und fühlen, wie es ist, wenn sie mich berührt.“

 

Und so half ich der Seele, ohne ein Wort zu sagen, ihr altes schwarzes Kleid auszuziehen.

Sie zuckte am ganzen Körper, als die Sonne ihn traf. Nur kurz und dann spürte ich, wie sie in die Wärme der Sonne eintauchte und sich von Innen heraus auffüllen ließ mit ihrer Hitze und Kraft.

So lag sie da, die Seele, sagte nicht´s und rührte sich nicht. Ihr Atem ging ruhig und gleichmäßig und ihre Augen hielt sie sanft geschlossen.

 

Eine herrliche Ruhe machte sich um uns breit. So machte auch ich die Augen zu und gab mich ganz diesem zauberhaften Moment hin.

 

„Welche Gesichter hat die Sonne noch? Ich will sie alle kennenlernen! Sie ist so wunderschön!“

Die Seele konnte sich kaum noch still halten.

„Ja, da hast du Recht. Die Sonne hat noch ein Gesicht. Lass uns den frühen Morgen besuchen.“

Die Seele verharrte  in ihrer scheinbar unbändigbaren Aufregung und schien kurz zu überlegen, ob sie was sagen sollte. Sie sagte nicht´s. Sie nahm meine Hand und blickte mit vollem Vertrauen in meine Augen und ich führte sie zum frühen Morgen.

 

Ich bestieg mit ihr einen sanften Berg an dessen Ende eine unüberschaubare Weite vor uns lag. Noch war es dunkel, aber die Vögel verkündeten schon den nahenden Morgen , der immer in Begleitung mit der aufgehenden Sonne kam. 

Die Seele wurde langsam unruhig an meiner Hand. Sie hatte gehofft, das Morgengesicht der Sonne gleich zu sehen, kaum, dass sie den Berg bestiegen hatte.

Ich sagte nicht´s. Ich blieb ruhig an ihrer Seite stehen und blickte zum Horizont. Und da kam sie, die Sonne des frühen Tages. Ganz langsam zuerst, kaum zu erkennen, schickte sie ihre blau-violetten Strahlen in den beginnenden Tag. Die Seele hatte es zuerst gar nicht bemerkt, sie war viel zu sehr mit den Liedern der Morgenvögel beschäftigt. Da flog ein Vogel an ihr vorbei und im Nachblicken sah sie sie: die frühe Morgensonne. So dunkel und doch schon so hell. So leicht und doch so kraftvoll. Und die Sonne ging rasch in ihre Bahn. Und die Seele wußte kaum wie ihr geschah. Es war als würde die Erde schlagartig aufhören zu atmen und gleichzeitig spürte man ein Beben in jedem winzigsten Pflänzchen um uns herum.

Da ließ die Seele meine Hand los und hüpfte und sprang vor Freude. Sie begann sich zu drehen und ihr ganzer Körper ging mit. Es war, als würde er das erste mal erfahren, was es heißt sich zu bewegen.

 

Von diesem Tag an besuchte die Seele jedes Sonnengesicht: die Morgensonne, die Mittagssonne und die Abendsonne. 

 

Und ihr `Schwarz`?

Ich weiß nicht genau, wohin es gekommen ist .

Ich weiß, dass die Seele es nie mehr angezogen hat.

von Claudia Gloy, CranioSacral-Therapeutin, Tettenweiß/Passau

 

 

 



 

 



 

 

 

 

Ausbildungsdaten 2015 - 2016

eventuelle Änderungen und die aktuellen Termine findest Du auch auf der Homepage

 

 

 

 BioDynamik  I 

    "Embryonale Wahrnehmung & Vorgeburtliche Prägungen“ 

 

 

 BioDynamik  II    “Empfängnis &  Potenzial”

 BioDynamik  III   “Entdeckung & Urvertrauen”

 BioDynamik  IV   “Herzentwicklung & Beziehung”

 BioDynamik  V    “Geburt & Der Innere Heilungsplan”   

 

 BioDynamik  VI   “Metabolische Felder der Knochen”

 BioDynamik  VII   “Cranium & Schädelbasis”

 BioDynamik  VIII  “Irrigating the withering fields/Herz”

 BioDynamik   IX   “Irrigating the withering fields/Gesicht”

 BioDynamik    X   “Integration & Ignition“  

 

 

 GP    I   “Basics, Gesprächsführung & Prozessbegleitung”

 GP    II  “Glaubenssätze & das Innere Kind”

      

 

 

 

 

 

 

16. – 19. April 2015 oder

18. – 21. Juni 2015

 

 

01. – 04. Okt. 2015

12. – 15. Nov. 2015

17. – 20. März 2016

14. – 17. Juli 2016

 

 

08. – 11. Okt. 2015

26. – 29. Mai 2016

13. – 17. Mai 2015  4½ Tage

03. – 06. Nov. 2016

in 2017

 

 

05. – 08. Nov. 2015

13. – 16. Okt. 2016