Säuren & Basen

 

Säuren und Basen, der große Irrtum in der Hautpflege

In der Kosmetikwerbung wird oft von einem so genannten Säure-Schutzmantel der Haut gesprochen. Man kam darauf, weil man feststellte, dass bei mehr oder weniger gesunden jungen Menschen die Haut leicht sauer ist. Daraus schloss man kurzerhand, dass es günstig sei, dem Körper auch von außen Säure auf alle erdenkliche Arten zuzufügen.

Die Logik die dahinter steht ist genauso schlüssig, als würdest du der Atemluft Kohlenstoffdioxid zuführen, weil man ja dieses Stoffwechselprodukt beim Ausatmen findet. Stell dir vor was passieren würde? Du würdest bald ersticken!

Wichtig zu Wissen: Bei allen Stoffwechselvorgängen entstehenden Säuren: Jede Körperzelle produziert Säuren

  • Proteinstoffwechsel produziert Schwefel-u. Phosphorsäure
  • Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel bilden Essigsäure und Milchsäure
  • Körperliche Bewegung erzeugt Milchsäure und Kohlendioxid

Säuren werden im Körper durch Mineralstoffe neutralisiert. Dadurch können sie im Prinzip gefahrlos über Nieren und Dickdarm ausgeschieden werden.

Wenn das basische Mineral die Säure neutralisiert spaltet es sich vom Salz ab und verbindet sich mit der Säure, dadurch entsteht ein neues Salz.

Carbonat wandelt zum Beispiel die starke Schwefelsäure zu Sulfat um, welches völlig gefahrlos durch die Nieren ausgeschieden werden kann. So ähnlich funktioniert das mit den meisten Säuren. Säuren können nur nach Umwandlung in neutrale Salze ausgeschieden werden. Dadurch vermindert sich jedoch die Konzentration von alkalischen Elementen im Blut und in der extrazellulären Flüssigkeit. Saure Duschmittel, Lotion, Haarwaschmittel (auch Bio!), etc. reduziert die Säureausscheidung über die Haut und drängt damit die physiologischen Hautfunktionen zurück. Die Säure bleibt dadurch im Gewebe. Die Haut leidet und altert schneller. Säurehaltige Nahrungsmittel tun Ihres noch dazu…

Auch Stress produziert einen Säure-Überschuss, Entzündungen gedeihen nur auf saurem Millieu und Pilze wachsen auf saurem Untergrund. Du unterstützt deinen Heilungsweg, indem du Stress reduzierst (siehe Heil-Meditationen), innere Konflikt löst, indem du die Säurezufuhr reduzierst, basische mineralienreiche Kost zu dir nimmst und deine Haut basisch pflegst.

Aus diesem Grund sollten wir ausreichend basenbildende Lebensmittel zu uns nehmen, und uns basenüberschüssig ernähren.

Seit jeher war Körperpflege basisch.

Erst etwa seit den siebziger Jahren wird sie chemisch sauer betrieben! Seit dieser Zeit nehmen übrigens viele Hauterkrankungen drastisch zu.

Osomitscher Gradient
Säure wird von der Base „angezogen“

Der Mensch wächst idealerweise im basischen Fruchtwasser heran. Seine Haut ist bei der Geburt basisch. Nie mehr ist die Haut so gesund und riecht so angenehm wie nach der Geburt. Deshalb ist grade vor und während der Schwangerschaft die Säureausleitung essentiell für das Wohl des Kindes und natürlich auch der Mutter.

Die Seife, die früher benutzt wurde war basisch. In der Altenpflege wurde sogar die besonders drastische flüssige Schmierseife eingesetzt mit einem pH-Wert um 9,5.

Übrigens ist eine Körperpflege mit einem PH-Wert von 5 hundert-mal so sauer ist wie der optimale pH-Wert der Haut von 7. Sogar mehr als tausendmal so sauer wie der pH-Wert von 8 was einer optimalen Körperpflege entspricht.

Die basische Reinigung erfolgt von innen und von außen. Bewährt hat sich die Basenkur bei Entschlackungs – und Cellulitekuren, beim Fasten, bei einer Diät oder zur allgemeinen Regeneration.

  • basischer Tee hält den Körper in Fluss u löst Ablagerungen
  • mineralienüberschüssige Ernährung neutralisiert Säuren z.B. viel frisches Obst & Gemüse, GreenSmoothies, Jentschura-Wurzelkraft etc.
  • basische Bäder und Wickel reinigen und regenerieren.
  • das unterstützt: Moderate Bewegung, am besten im Freien und so, dass du Freude daran hast
  • zusätzlich empfohlen: Heil-Meditation und Kontemplation

Basische Anwendungen mit Basen-Balsam

Hol dir am besten Indikatorpapier in der Apotheke, damit kannst du den Ph-Wert einfach bestimmen, du kannst mit 8 beginnen und wenn es dir damit gut geht auf 8,5 evtl auf 9 steigern:

Basische Bäder:

Basenpulver (z.B. Jentschuras „Meine Base“) ins Badewasser geben und ein ausreichend langes Basenbad nehmen (bis 2-3 Std.)

Basische Abreibungen:

Nach dem Duschen die Haut mit Basen-Wasser abreiben, dazu etwa einen Teelöffel „Meine Base“ in eine Schüssel mit ½ l Wasser geben und die Haut (vor allem auch die schwitzenden Hautregionen) mit einer Naturhaar-Körperbürste abreiben (am besten dem Lymphfluss folgen), danach nicht mehr abduschen sondern das Basen-Balsam auf der Haut belassen und nur leicht abtrocknen. Du kannst das Basen-Balsam anstelle von sauren Duschmitteln benutzen (oder danach zum ausgleichen), du wirst sehen und riechen, dass die Haut nach kurzer Zeit angenehm riecht und sich besser rückfettet (weil der Hautstoffwechsel unterstützt wird).

Basische Wickel

Für Basische Socken nimm ein paar Baumwollsocken (am besten BIO), tauche sie in warmes Basen-Balsam (siehe oben) auswringen, anziehen und warme Wollsocken drüberziehen damit ins Bett gehen. Wenn du lange Strümpfe bis zu den Oberschenkeln nimmst, ist die Wirkung natürlich stärker. Dasselbe kannst du z.B. entsprechend mit einem Hemd machen mit Handschuhen oder Wickeln (Hals, Gelenke, etc.).

Basische Mund. und Nasenpflege

Basen-Balsam zum Spülen der Nasenschleimhaut nutzen (z.B. mit einem Neti-Kännchen aus dem Yoga-Bedarf. Basenbalsam zum massieren des Zahnfleisches nutzen

Basisches Sauna-Peeling

Eine meiner Lieblingsanwendungen: In der Sauna, wenn das Schwitzen begonnen hat, die Haut mit Basensalz einreiben (nicht bei wunden Stellen!) oder peelen, ausgiebig schwitzen und abduschen.

Am besten Literatur über basische Ernährung (zum Beispiel vom Basenpapst P. Jentschura) besorgen, und die eigene Ernährung überprüfen und neu zusammenstellen.

Die meisten Produkte bekommt man z.B. bei Purvital in Bioläden oder Drogerien, Basensalz und Basentee habe ich meist in der Praxis vorrätig.

Literaturhinweis: Gesundheit durch Entschlackung (von P. Jentshura)