Abschlussprüfung und Verbandsanerkanntes Zertifikat

Die Verbandsanerkennung des CSVD ist das Qualitätsmerkmal für unsere Klienten

Qualifikation zur Zertifizierten CranioSacral-Therapeutin

Die Verbandsanerkannte Ausbildung endet mit der Abschlußprüfung zur
Zertifizierten CranioSacral-Therapeutin
mit 630 Ausbildungsstunden (à 60min)

Anforderungen an die Studierenden:
Hier folgen die Verbandsrichtlinien des CranioSacral-Verband Deutschland CSVD

Gesamtstundenzahl
Es müssen insgesamt mindestens 840 Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten (im Folgenden oft als U.-Std. abgekürzt) Craniosacraler Fachausbildun nachgewiesen werden. Das entspricht 630 vollen Zeitstunden. Die folgende Aufteilung der Stunden ist vom Verband vorgegeben. Stunden, die du nicht an unserer Akademie absolviert hast, können eventuell anerkannt werden.

Die Verbandsanerkannte Prüfung kann abgelegt werden, nach mind.

  • 300 Std. Fachunterricht (à 60 min)
  • 100 Std. protokollierte Behandlungsstunden
  •  20 Std. Eigenerfahrung
  • 150 Std. Studium der Fachliteratur
  •  40 Std. Facharbeit
  • 30 Std. Intervision
  • 30 Std. Supervision
  • 1          Feedbackbehandlung

Erläuterungen zu den obigen Punkten:

Craniosacraler Fachunterricht:
Der Fachunterricht muss mindestens die im Kapitel „Mindestausbildungsinhalte“ aufgeführten Themen beinhalten. Nicht in den „Mindestausbildungsinhalten“ aufgeführte Themen wie z. B. Craniosacral-Arbeit an Gehirn, Rückenmark oder Hirnnerven werden ebenfalls als Teil dieses Fachunterrichts anerkannt; nicht jedoch z.B. Kurse für viszerale oder Baby-bzw. Kinder-Behandlung. Solche Angebote werden jedoch als Weiterbildung vom CSVD anerkannt. Es müssen insgesamt mindestens zwei Ausbildungsabschnitte über wenigstens 4 volle Tage gehen.
Zur Grundausbildung an unserer Akademie zählen Stunden aus:

  • CS-GK
  • BioDynamische Basisausbildung
  • CardioVaskuläres System
  • Gesprächsführung und Prozessbegleitung
  • OSteo the Breathing Bones

Eigenerfahrung:
Eigenerfahrungssitzungen sollen nur bei ausgebildeten Craniosacral-Praktizierenden genommen werden. Listen hierfür stellen die einzelnen Ausbildungsinstitute sowie der CSVD zur Verfügung.

Supervision:
Die Supervision dient der Reflexion und Erweiterung der fachlichen Kompeten (praktische Umsetzung/Fachwissen) während der Ausbildung. Darunter fällt auch das Besprechen von Situationen bzw. Fällen aus den Übungsbehandlungen der Studierenden. Die Supervision erteilt eine Fachperson, die als Lehrperson qualifiziert ist. Die Supervision kann in gesonderten Supervisionsseminaren oder im Rahmen der normalen Ausbildungsseminare stattfinden oder alternativals Einzelsupervision, deren Stunden doppelt gerechnet werden (also 20 statt 40 Unterrichtsstundeninsgesamt).

Intervision:
Die Intervision dient dem „Austausch-Lernen“ innerhalb der gleichenAusbildungsstufe in Praxis und Theorie. Die Ausbildungsinstitute unterstützen den/ die Studierenden für die Intervision organisatorisch.

Protokollierte Behandlungsstunden:
Die einzelnen Ausbildungsinstitute stellen Muster für Behandlungsprotokollezur Verfügung. Protokolle sind jedoch nicht an diese Form gebunden.

Studium Fachliteratur:
Die Ausbildungsinstitute teilen den Studierenden während der Ausbildung eine Literaturliste aus. Sie informieren möglichst umfassend über Craniosacral-Literatur und leisten Hilfestellung bei der Auswahl.

Bestätigungen:
Die Ausbildungsinstitute müssen für jede/n Studierende/n dieStunden des besuchten Fachunterrichtes, der Intervisionen oder Supervisionenbestätigen mit Angabe der anerkannten Stunden, Ort und Datum, sowie denNamen der bestätigenden Person. Diese Bestätigung kann mittels entsprechender Formulare, Diplome oder mit dem jeweiligen Eintrag in ein Weiterbildungsheft erfolgen.
Die Stunden der Eigenerfahrung müssen von dem/der jeweiligenCraniosacral-Praktizierenden auf die gleiche Weise bestätigt werden.

ANERKENNUNG DURCH DEN CSVD

Studierende
Jede/r, der mit einer Craniosacral-Ausbildung begonnen hat, kann bereits Mitglied im CSVDwerden. So lange der Status eines/einer Praktizierenden noch nicht erreicht ist, entspricht diese Form der Mitgliedschaft dem in der Satzung des CSVD beschriebenen Status der „studentischen Mitgliedschaft“.

Praktizierende
Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen sind die vom CSVD anerkannten Praktizierenden Angehörige der Heil- oder Heilhilfsberufe und haben bereits im Rahmen ihrer Ausbildung im jeweiligen Beruf das medizinische Grund- und Fachwissen erworben.

Abschlussreglement:
Ein/e Studierende/r der CranioSacralen Methode kann nach erfolgreichem Abschluss der 840 Unterrichtsstunden (à 45 min) bzw. 630 U-Std. (à 60 min) der CranioSacralen Fachausbildung und folgendem Abschluss als anerkannte/r Praktizierende/r Mitglied im CSVD e.V. werden:

Praktische Prüfung
in Form von insgesamt 3 praktischen Prüfungssitzungen, die der/die angehende Praktizierende zu geben hat. Diese sollen von Lehrer/innen oder von Tutor/innen der jeweiligen Schule abgenommen werden. Tutor/innen sind Praktizierende, die mindestens einmal die ganze Ausbildung an der jeweiligen Schule assistiert haben und mindestens ein weiteres Mal zumindest den Teil der Ausbildung assistiert haben, der geprüft wird. Auf Wunsch kann ein/e Beisitzer/in der Prüfung beiwohnen. In diesem Fall muss der/die angehende Praktizierende den/die Beisitzer/in angemessen bezahlen. Ein/e Beisitzer/in muss mindestens den Status eines/einer Tutors/Tutorin haben.
Möglich ist auch eine theoretische Prüfung, z.B. im Multiple-Choice-Test-Verfahren. In diesem Fall reduziert sich die Zahl der praktischen Prüfungssitzungen um eine auf insgesamt zwei. Eine Schule kann zum Abschluss auch eine schriftliche Abschlussarbeit zu einem ausgewählten Thema einfordern. Diese sollte einen Umfang von mindestens 10 computergeschriebenen DIN A4-Seiten in üblicher Schriftgröße umfassen. In diesem Fall reduziert sich ebenfalls die Zahl der zu leistenden praktischen Prüfungssitzungen um eine Sitzung. Eine Schule kann zum Abschluss auch eine schriftliche Abhandlung in Form einer Fallstudieeinfordern. Diese sollte einen Umfang von mindestens 10 computergeschriebenen DIN A 4-Seiten in üblicher Schriftgröße umfassen. In diesem Fall reduziert sich ebenfalls die Zahl der zu leistenden praktischen Prüfungssitzungen um eine Sitzung.
Es können auch mehrere dieser Möglichkeiten kombiniert werden. Es sollte aber mindestens eine praktische Prüfungssitzung geleistet werden, die einem/einer Lehrer/in oder einem/einer Tutor/in der jeweiligen Schule gegeben wird.